1. Das Thema des Buches ist zwar im Groben aus den Jugendbüchern der letzten paar Jahre bekannt (Juden in der Zeit des Nationalsozialismus), dennoch ist es aber eine ungewöhnliche Perspektive. Die Handlung spielt in Uruguay und Argentinien, genau in Montevideo, Buenos Aires und La Plata, und da genau in einer deutschen Schule im Jahr 1952. In diese Schule gehen die Kinder der Juden, die dort im Exil leben und die teilweise Furchtbares in der Vergangenheit erlebt haben. Die jüdischen Familien sind nicht mehr vollständig und Erwachsene wie Kinder kämpfen mit den Traumata des Krieges und der Verfolgung und Schlimmerem.
In dieselbe Schule gehen aber auch die Kinder der Nazis, die am Ende des Krieges oder kurz danach über dunkle Schlepperkanäle ebenfalls ins Exil geflüchtet sind. Sie flohen, weil ihnen mit Sicherheit der Prozess gemacht worden wäre, denn sie gehörten zu den Nazischergen und müssen den Tod vieler Millionen Juden verantworten. Zu diesem Kreis gehören Namen wie Mengele, Eichmann u.a. Die Nazifamilien sind meist vollständig und führen in der regel ein gutes Leben, haben Häuer, Fabriken und fühlen meist ganz und gar keine Reue für nichts. Im gegenteil, sie fühlen sich auch hier im Recht.
In dieser Schule, einem Gymnasium, kommt es natürlich zu unerträglichen Auseinandersetzungen, die „Weißen“ kämpfen gegen die „Kippots“. Waffen, Entführungen, mafiotische Verstrickungen sind an der Tagesordnung. Man erfährt auch einiges über die Rolle Perons und seiner Frau Evita in diesem ganzen Getümmel.
Die Hauptperson Tommi Blume befindet sich in verwirrenden Zeiten. Als 17jähriger ist er alt genug, Entscheidungen zu fällen, gegen seine Nazi-Eltern, für die Gruppe der Juden und im Sinne eines sehr couragierten jüdischen Mädchens…. Er lernt Zivilcourage, viel über Medizin und – die Liebe kennen. Es geht um Gruppendruck, Mut, Feigheit, Verantwortung, Freundschaft, Vorurteile und Wertesysteme. Und das alles in gefährlichen und abenteuerlichen Situationen.
Ich fand dieses Buch gut. Es ruft „die Zeit danach“ in Erinnerung und zeigt, dass das nationalsozialistische Gedankengut sehr wohl an verschiedenen Teilen der Welt „überwintern“ kann. Es zeigt, wie wichtig es ist, hinzuhören, sich zu informieren, etwas zu tun, aufzuklären, Position zu beziehen, auch wenn man jung ist. Die andere Seite von Abenteuer ist eben echte Gefahr. Das Buch ist insgesamt spannend, gegen Ende hin natürlich mehr als am Anfang. Im Mittelteil jedoch braucht man als Leser etwas Geduld, weil es ewig dauert, bis Tommi sich zu einer Entscheidung durchringen kann. Und es gibt sehr viele Handlungsstränge, die man als Leser sehr genau auseinanderhalten muss. Allerdings spiegelt das die undurchsichtige Gemengelage der Denkweisen sicher realistisch wieder. Wer sich für Geschichte und Politik und Südamerika interessiert, muss dieses Buch lesen. (UP13)
2. Das Buch „Das Paradies der Täter“ von Jürgen Seidel spielt in Südamerika, wo zuerst die Juden vor den Nazis hin flüchteten und später die Nazis selbst.
Tom Blume ist Sohn eines Nazis und mit ihm und seiner Mutter vor kurzem nach La Plata gezogen. Dort geht er auch in die deutsche Schule. In dieser Schule gibt es zwei Gruppen die „Weißen“, die Kinder der Nazis, und die „Kippot“, die jüdischen Kinder. An seinem ersten Schultag hilft er zufällig den Juden, vielleicht auch weil er sich in ein jüdisches Mädchen, namens Walli verliebt.
Hans Blume, Toms Vater ist schwer krank und liegt jetzt meistens in der eisernen Lunge im Krankenhaus. Toms Mutter hingegen möchte dank einer neuen Freundin zum jüdischen Glauben konvertieren. Tom zwar nicht, aber er lernt von Wallis Vater die jüdische Medizin. Selbst noch als Walli von den Nazis entführt wird.
Ein sehr interessantes Buch über das Leben zwischen Nazis und Juden außerhalb von Deutschland. Weiterhin erinnert mich die Liebe zwischen Walli und Tom an Romeo und Julia, da auch die beiden aus verfeindeten „Familien“ stammen. Wegen dieser anspruchsvolleren Hintergründe und da das Buch auch manchmal etwas brutaler oder trauriger wird, empfehle ich es ab 12. (TH10)
Stichwörter: Argentinien, Uruguay, Südamerika, Nationalsozialismus, 50er Jahre, Zivilcourage, Eichmann, Mengele, Exil
Donnerstag, 30. Mai 2013
Kieran Larwood: Freaks - in geheimer Mission (chickenhouse 2013)
Text-Inhalt: In dem Buch geht es um eine ungewöhnliche Truppe, die versucht, das Verschwinden mehrerer armer Kinder aufzuklären.
Sheba ist ein Wolfsmädchen und lebt seit sie denken kann in einer Freakshow. Am Anfang des Buches wird sie zusammen mit einem zweiköpfigen Schaf von einer Freakshow zu einer anderen verkauft. So sieht sie auch die Stadt London zum ersten Mal. Bei ihrem ersten Auftritt in der neuen Freakshow freundet sie sich mit einem Mädchen an, welches sich heimlich in die Show geschlichen hat. Als diese kurze Zeit später verschwindet, bitten ihre Eltern die Freaks um Hilfe.
Auf der Suche nach dem Mädchen/den Kindern stolpert Sheba über die Spuren ihrer eigenen Vergangenheit und findet nach und nach sogar Dinge über ihre Familie heraus.
Einschätzung: Dieses Buch ist bis auf vereinzelte Ausnahmen sehr gut und auch spannend geschrieben. Ich denke jedoch, dass die Idee nicht die aller neuste ist, denn seltsame Detektive und Detektivgruppen gibt und gab es auch immer wieder. Diese Gruppen sind gerade wegen ihrer Besonderheiten, wie auch hier, so erfolgreich und ergänzen sich perfekt. Doch dies ist kein Grund dieses Buch nicht weiter zu empfehlen. Deshalb denke ich, dass man das Buch ab 8 lesen kann, da es für jüngere zu brutal bzw. traurig ist.(TH9)
Sheba ist ein Wolfsmädchen und lebt seit sie denken kann in einer Freakshow. Am Anfang des Buches wird sie zusammen mit einem zweiköpfigen Schaf von einer Freakshow zu einer anderen verkauft. So sieht sie auch die Stadt London zum ersten Mal. Bei ihrem ersten Auftritt in der neuen Freakshow freundet sie sich mit einem Mädchen an, welches sich heimlich in die Show geschlichen hat. Als diese kurze Zeit später verschwindet, bitten ihre Eltern die Freaks um Hilfe.
Auf der Suche nach dem Mädchen/den Kindern stolpert Sheba über die Spuren ihrer eigenen Vergangenheit und findet nach und nach sogar Dinge über ihre Familie heraus.
Einschätzung: Dieses Buch ist bis auf vereinzelte Ausnahmen sehr gut und auch spannend geschrieben. Ich denke jedoch, dass die Idee nicht die aller neuste ist, denn seltsame Detektive und Detektivgruppen gibt und gab es auch immer wieder. Diese Gruppen sind gerade wegen ihrer Besonderheiten, wie auch hier, so erfolgreich und ergänzen sich perfekt. Doch dies ist kein Grund dieses Buch nicht weiter zu empfehlen. Deshalb denke ich, dass man das Buch ab 8 lesen kann, da es für jüngere zu brutal bzw. traurig ist.(TH9)
Freitag, 24. Mai 2013
Thomas Mielke: Gilgamesch-König von Uruk (Bastei Lübbe 1998)
„Gilgamesch – König von Uruk“ von Thomas R. P. Mielke ist ein Roman, der den Gilgamesch-Epos neu aufleben lässt, welcher vor ca. 5000 Jahren im Land der Sumerer
spielt.
Es ist ein Buch über den Umbruch von der Zeit der großen Muttergöttin zu der Zeit der vielen Götter, die Schwäche des Menschen und dessen ewige Suche
nach dem Sinn des Lebens.
Gilgamesch wächst als Gärtnerbursche ohne Vater oder Mutter in Kisch auf. Als er mit den anderen jungen Männern in den Krieg ziehen will, soll er erst als Königsopfer
geopfert werden, doch er tut etwas unglaubliches: er weigert sich und zieht dann doch mit gegen Uruk in den Krieg.
Dort angekommen erfühlt sich eine alte Prophezeiung und Gilgamesch wird der rechtmäßige König von Uruk, denn er erbt den Thron von seinem Großvater.
Er, der zu zwei dritteln Gott ist, verstört aber zuerst das Volk, weil er innerhalb eines Jahres eine neue riesige Mauer um Uruk erbauen will oder besser gesagt muss. Und
seine Vorfahren, die Götter sind ihm auch nicht immer freundlich gesinnt.
Einschätzung: Ein Buch, welches auf wundervolle Art und Weise Fantasie, Historie und Mythologie vereint und welches man sogar gleich noch mal lesen könnte. Wegen des hohen Anspruchs empfehle ich
es aber erst ab 14. (TH9)
Mittwoch, 22. Mai 2013
Jill Hathaway: Slide- Durch die Augen eines Mörders (FJB 2012)
Text-Inhalt: Vee hat Narkolepsie, das bedeutet, es kann ihr passieren, vom einen auf den anderen Moment plötzlich einzuschlafen. Egal wo sie ist. Medikamente dagegen gibt es zwar, doch sie helfen nicht, deshalb schluckt Vee heimlich Koffeintabletten, um überhaupt wachbleiben zu können.Und als wäre das nicht schon schlimm genug, kommt dazu noch ein Problem: Wenn sie Sachen berührt, auf denen Menschen einen emotionalen Abdruck hinterlassen haben, dann kann es sein, dass sie, wenn sie schläft, mit ihrer Seele in den Körper der Person wandert, die den Abdruck auf dem Gegenstand hinterlassen hat. Sie sieht also, was diese Personen machen, erlebt es mit, kann aber nichts daran ändern. Doch eines Nachts sieht sie, wie die beste Freundin ihrer Schwester Mattie, Sophie, tot auf dem Bett liegt. Und Sie, Vee, hat das Messer in der Hand.Das bedeutet, dass sie in die Person gewandert ist, die Sophie umgebracht hat. Alle glauben, dass es Selbstmord gewesen ist, doch Vee weiß es besser. Dann stirbt auch noch ein zweites Mädchen und Vee weiß: Als Nächstes ist ihre Schwester an der Reihe. Wer ist der Mörder? Die Zeit drängt, doch wenigstens hat sie Zane, der zu ihr steht. Oder?
Einschätzung: Ein spannendes und fesselndes Buch, das bis zur letzten Sekunde in Atem hält. Das medizinische Problem verbunden mit der übersinnlichen Fähigkeit des Wandelns ist sehr gut geschildert und ich finde es auch gut, dass Vee nicht so eine perfekte Familie hat, denn so gibt es dadurch auch noch mehr Spannung. Und es hat ein ganz unerwartetes Ende...Auf jeden Fall ein gutes Buch, weiter zu empfehlen für alle ab 12, da es ja auch um Mord geht und jüngere es vielleicht noch nicht lesen sollten. (JB11)
Einschätzung: Ein spannendes und fesselndes Buch, das bis zur letzten Sekunde in Atem hält. Das medizinische Problem verbunden mit der übersinnlichen Fähigkeit des Wandelns ist sehr gut geschildert und ich finde es auch gut, dass Vee nicht so eine perfekte Familie hat, denn so gibt es dadurch auch noch mehr Spannung. Und es hat ein ganz unerwartetes Ende...Auf jeden Fall ein gutes Buch, weiter zu empfehlen für alle ab 12, da es ja auch um Mord geht und jüngere es vielleicht noch nicht lesen sollten. (JB11)
Montag, 20. Mai 2013
Cathryn Constable: Wo Schneeflocken glitzern (chickenhouse 2013)
1)Text-Inhalt: Sophie ist arm. Sie hat keine Eltern mehr, nur noch ihren Vormund Rosemary, die aber auch nichts mit ihr zu tun haben will. Ihre Kleider sind so abgewetzt, dass es selbst den Lehrern auffällt und im Vergleich zu ihren zwei Freundinnen, der eleganten Französin Delphine und der schlauen Marianne, kommt sie sich unbedeutend und gewöhnlich vor. Doch da passiert etwas seltsames: Eine fremde Frau kommt aus Russland, aus St. Petersburg, und will ausgerechnet von Sophie herumgeführt werden. Und als wäre das nicht schon komisch genug, landen Sophie und ihre Freundinnen dann auch noch auf der Klassenfahrt nach Russland, auf die eigentlich nur ältere mitfahren dürfen. Endlich in Russland angekommen, passiert das unfassbare: Ihre Gastgeberin lässt sie einfach so am Bahnhof stehen, mitten im tiefsten Winter. Doch glücklicherweise werden sie gerettet und von der Prinzessin Volkonskaja im Schloss aufgenommen. Diese ist eine faszinierende Persönlichkeit-findet Sophie jedenfalls. Sie liebt das Leben im Schloss und ist völlig fasziniert davon. Doch manches scheint auch seltsam zu sein: Warum ist alles so verstaubt und verarmt, warum darf sie nicht mit bestimmten Leuten reden und vorallem: Was hat es mit den weißen Wölfen auf sich, die außer ihr niemand sieht? Oder will sie vielleicht niemand sehen?
Einschätzung: Ein schön geschriebenes Buch, voller Magie und mit einem überraschenden Ausgang. Es ist an einigen Stellen auch spannend, allerdings ist das Buch wohl doch eher etwas für jüngere Mädchen. Ich würde es Mädchen ab 10 Jahren empfehlen, und allen, die Russland mögen. (JB11)
Einschätzung: Ein schön geschriebenes Buch, voller Magie und mit einem überraschenden Ausgang. Es ist an einigen Stellen auch spannend, allerdings ist das Buch wohl doch eher etwas für jüngere Mädchen. Ich würde es Mädchen ab 10 Jahren empfehlen, und allen, die Russland mögen. (JB11)
2) „Wo Schneeflocken glitzern“ von Cathryn Constable
erzählt traumhaft schönes neues Märchen über ein Waisenmädchen, dass mit ihrer
Schulklasse nach Russland fährt.
Text-Inhalt: Sophie Smith hat niemanden mehr außer ihrem Vormund
Rosemary. Doch Rosemary interessiert sich nicht für Sophie, sie bezahlt ihr
zwar eine teure Schule mit Internat, aber auch nur, damit sie sich nicht um
Sophie kümmern muss. Auch in den nächsten Ferien ist sie nicht da und auch das
Schulferienprogramm sieht erst nicht so toll für Sophie und ihre Freunde aus.
Doch dann kommt eine Frau aus Russland und bittet die Direktorin darum, dass
Sophie mit nach Russland fahren darf, die Direktorin bestand wiederum darauf,
dass wenn Sophie fährt auch zwei Mädchen mit fahren die der Schule viel Ehre
eingebracht haben, Sophies Freunde. Als die drei in Russland angekommen sind,
kann es Sophie immer noch nicht fassen, sie das arme Waisenmädchen in ihrem
Traumland Russland.
Doch ihre Gastmutter kommt erst ziemlich spät und lässt
die drei dann auch noch allein im Zug zurück.
Kurze Zeit später finden sie sich dann allein irgendwo
in der russischen Pampa wieder. Zum Glück nimmt sie die Volkonskaja Prinzessin
in ihrem Palast auf. Später erfahren sie, dass dies so geplant war und die
Prinzessin in Wirklichkeit ihre Gastmutter ist.
Doch irgendwie stellt sie seltsame Fragen und reagiert
auch insgesamt sehr seltsam. Wenig später taucht auch noch ein General auf, dem
die Prinzessin wohl viel schuldet...
Einschätzung: Ein insgesamt sehr schönes Buch, man ist quasi vom
ersten Augenblick voll dabei. Auch wenn die Beschreibungen sehr genau und schön
sind, ist man doch sehr froh, im warmen zu Hause zu sein. Empfehlen würde ich
das Buch aufgrund der Intrigen frühestens ab 9 Jahren.(TH10)
Sarah Zarr: Long-Lost Friend (dtv 2013)
Text-Inhalt: Früher war sie Jennifer Harris.Sie war klein, lispelte und wurde von allen die "dicke fette Jenny genannt". Sie hatte kaum Freunde, war als Nichtmormonin auf einer rein Mormonischen Schule und musste selber ihre Sachen waschen und abends alleine sein, weil ihre Mutter neben ihrem stressigen Job auch noch zur Schwesternschule ging. Der einzige, der zu ihr hielt, war Cameron Quick, und auch der verschwand nach einem Vorfall spurlos-alle sagten er sei tot. Jetzt aber ist sie nicht mehr die dicke fette Jenny, sondern Jenna Vaughn, ein beliebtes Mädchen mit einer fürsorglichen Mutter, einem liebevollen Stiefvater, und vielen Freunden. Sie hat hast an sich gearbeitet, doch jetzt scheint ihr Leben perfekt, sie hat sogar einen Freund. Doch dann taucht auf einmal der auf, wegen dessen Fortgehen sich alles verändert hat: Cameron Quick. Und Jenna beginnt nicht nur in ihrer Vergangenheit zu graben, sondern entdeckt auch Dinge, die sie nie für möglich gehalten hätte.
Einschätzung: Das Buch hat mir gut gefallen, weil es gut geschrieben ist und die Autorin es geschafft hat, einer eher alltäglichen Geschichte Spannung zu geben. Ich finde es gut, dass dieses Buch zeigt, dass eben nicht alle perfekt sind und dass es unter der Oberfläche jedes einzelnen anders aussieht. Auch hat mir gefallen, dass Jenna, obwohl sie versucht hat, die "alte" Jennifer zu unterdrücken, später an ihrem alten "Ich" auch gute Seiten finden konnte. (JB11)
Einschätzung: Das Buch hat mir gut gefallen, weil es gut geschrieben ist und die Autorin es geschafft hat, einer eher alltäglichen Geschichte Spannung zu geben. Ich finde es gut, dass dieses Buch zeigt, dass eben nicht alle perfekt sind und dass es unter der Oberfläche jedes einzelnen anders aussieht. Auch hat mir gefallen, dass Jenna, obwohl sie versucht hat, die "alte" Jennifer zu unterdrücken, später an ihrem alten "Ich" auch gute Seiten finden konnte. (JB11)
Dienstag, 14. Mai 2013
Maja Nielsen: David Livingstone - das Geheimnis der Nilquellen (Gerstenberg 2007)
1)Text-Inhalt: David Livingstone wollte die Nilquellen erforschen. Er begab sich auf eine gefährliche Reise und verschwand spurlos. Henry Morton Stanley suchte Livingstone, wird er fündig? Können sie gemeinsame Expeditionen unternehmen? Finden sie die Nilquellen?
Später schlägt Neil McGrigor sich ein halbes Jahr durch den Dschungel, auf der Suche nach den Quellen. Ob er sie gefunden hat erfährst Du, lieber Leser, im Buch.
Einschätzung: Ich bin 10 Jahre alt. Dieses Buch ist meiner Meinung nach für unser Alter nicht geeignet. Es ist schwer zu lesen und für mich ist es eher ein Sachbuch. Sachbücher mögen Kinder in unserem Alter eher nicht. (LZ5)
2) Ich finde, dass das Buch recht gut ist, da es informativ ist und sich fließend lesen lässt. Nach einem kleinen einführenden Text, der die Probleme einer Reise des Nils aufwirft und der den Forscher Livingstone kurz beschreibt, erzählt das Buch von den Vorbereitungen seiner Expeditionin das innere des schwarzen Kontinents. Auf dieser Buchseite befinden sich auch zwei der überall im Buch zu findenen Infoboxen, die Wörter oder Sachverhalte aus dem Text näher erlären. Auf dieser Seite sind es z.B. die Royal Geographical Society und der Lebenslauf Livingstones. Nach ein Fakten über den Nil erzählen die folgenden Seiten über Sklavenhandel, gescheiterte Nilexpeditionen und den weiteren Verlauf seiner Expedition. Später berichtet das Buch dann von NeilMcGrigor, ein Forscher, der in unserer Zeit eine Reise zu den Quellen des Nils macht und der ebenfalls seine Expedition vorbereitet.Im Rest des Buches wird immer wieder abwechselnd von beiden Expeditionen berichtet.
Es stellen sich den beiden immer wieder neue Probleme in den Weg...
Das Buch ist reich und farbig illustriert und enthält viele der bereits erwähnten Infoboxen.
Ich empfehle es "abenteuerlustigen" Lesern ab 9 Jahren, aber auch denen die sich über dieses Thema informieren wollen. (KB8)
Später schlägt Neil McGrigor sich ein halbes Jahr durch den Dschungel, auf der Suche nach den Quellen. Ob er sie gefunden hat erfährst Du, lieber Leser, im Buch.
Einschätzung: Ich bin 10 Jahre alt. Dieses Buch ist meiner Meinung nach für unser Alter nicht geeignet. Es ist schwer zu lesen und für mich ist es eher ein Sachbuch. Sachbücher mögen Kinder in unserem Alter eher nicht. (LZ5)
2) Ich finde, dass das Buch recht gut ist, da es informativ ist und sich fließend lesen lässt. Nach einem kleinen einführenden Text, der die Probleme einer Reise des Nils aufwirft und der den Forscher Livingstone kurz beschreibt, erzählt das Buch von den Vorbereitungen seiner Expeditionin das innere des schwarzen Kontinents. Auf dieser Buchseite befinden sich auch zwei der überall im Buch zu findenen Infoboxen, die Wörter oder Sachverhalte aus dem Text näher erlären. Auf dieser Seite sind es z.B. die Royal Geographical Society und der Lebenslauf Livingstones. Nach ein Fakten über den Nil erzählen die folgenden Seiten über Sklavenhandel, gescheiterte Nilexpeditionen und den weiteren Verlauf seiner Expedition. Später berichtet das Buch dann von NeilMcGrigor, ein Forscher, der in unserer Zeit eine Reise zu den Quellen des Nils macht und der ebenfalls seine Expedition vorbereitet.Im Rest des Buches wird immer wieder abwechselnd von beiden Expeditionen berichtet.
Es stellen sich den beiden immer wieder neue Probleme in den Weg...
Das Buch ist reich und farbig illustriert und enthält viele der bereits erwähnten Infoboxen.
Ich empfehle es "abenteuerlustigen" Lesern ab 9 Jahren, aber auch denen die sich über dieses Thema informieren wollen. (KB8)
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