Einschätzung: Ich mag das Buch eigentlich sehr. Es ist spannend, witzig und aufregend. Okay, es ist halt so eine Liebesgeschichte wie jede andere, aber trotzdem hat es einen eigenen Touch, der es von anderen abhebt. (AM7)
Dienstag, 4. Juni 2013
Elizabeth Scott: Love just Happens (dtv 2012)
Für Sarah ist es normal, im Schatten ihrer
besten Freundin Brianna zu stehen. Klar, sie findet es nicht immer so toll, aber
was sollte sie dagegen schon tun? Brianna ist hübsch & mit ihrem Charme
angelt sie sich jeden Jungen den sie will.Als Brianna sich Ryan, Sarah’s
große Liebe schnappt, fängt der Stress für Sarah erst an. So lange ist Sarah schon in ihr
verliebt, aber sie wagt es einfach nicht, dies Brianna zu erzählen. Ein weiteres Problem was bald herauskommt:
Ryan liebt Sarah auch und wollte eigentlich nur über Brianna an sie kommen.
Doch jetzt ist er mit ihr zusammen und beide wagen es nicht, Brianna die
Wahrheit zu sagen. Als sich die
Ereignisse überschlagen und alles am zerbrechen ist, muss Sarah sich
entscheiden: Wird sie Brianna die Wahrheit sagen oder schützt sie sie und hält es geheim?
Einschätzung: Ich mag das Buch eigentlich sehr. Es ist spannend, witzig und aufregend. Okay, es ist halt so eine Liebesgeschichte wie jede andere, aber trotzdem hat es einen eigenen Touch, der es von anderen abhebt. (AM7)
Einschätzung: Ich mag das Buch eigentlich sehr. Es ist spannend, witzig und aufregend. Okay, es ist halt so eine Liebesgeschichte wie jede andere, aber trotzdem hat es einen eigenen Touch, der es von anderen abhebt. (AM7)
Kady Cross: Das Mädchen mit dem Flammenherz (Heyne 2013)
"Das Mädchen mit dem
Flammenherz" ist der zweite Teil einer abenteuerlichen Fantasy- Reihe
von Kady Cross.
Finley reist Jasper nach, welcher von einer alten Bekannten entführt wurde, um eine Maschine zu finden und wieder zusammen zu bauen. Das wäre ja alles kein Problem, hätte diese Bekannte Jaspers Freundin, Mei, nicht als Geisel genommen. So sammeln sich die Probleme. Und ohne die besonderen Kräfte von Finley und ihren Freunden hätte sich Finley auch nie in die Gruppe dieser Verbrecher einschleichen können.Doch reichen diese Kräfte auch, um Jasper und Mei zu befreien?
Ein interessantes Buch über Liebe, Freundschaft und Verrat. Ich empfehle es jedem, der den ersten Teil gut fand und über 10 ist. (TH9)
Finley reist Jasper nach, welcher von einer alten Bekannten entführt wurde, um eine Maschine zu finden und wieder zusammen zu bauen. Das wäre ja alles kein Problem, hätte diese Bekannte Jaspers Freundin, Mei, nicht als Geisel genommen. So sammeln sich die Probleme. Und ohne die besonderen Kräfte von Finley und ihren Freunden hätte sich Finley auch nie in die Gruppe dieser Verbrecher einschleichen können.Doch reichen diese Kräfte auch, um Jasper und Mei zu befreien?
Ein interessantes Buch über Liebe, Freundschaft und Verrat. Ich empfehle es jedem, der den ersten Teil gut fand und über 10 ist. (TH9)
Freitag, 31. Mai 2013
Jana Frey: Weil du fehlst (KJB 2013)
Zitat: „Schicksal, Fortuna, Nornen, Tyche, Moiren, Parzen, Namtaru, Schicksalsgottheiten, eine höhere Macht, Inbegriff unpersönlicher Mächte, göttliche Vorsehung.“ (S.95f)
In Ideen über diese Begriffe verstrickt sich aus gegebenem Anlass die 17jährige Kassandra, als sie versucht herauszufinden, welches dunkle Schicksal sie umgibt. Als sich die Nebel lichten, kommt eine traurige aber befreiende Geschichte zum Vorschein. Erst ist alles unklar, dann gerät alles durcheinander, aber am Ende ist der Weg frei.
Die von einer deutschen Autorin geschriebene spannende Erzählung spielt allerdings auch wieder in Amerika. Sie gibt das übliche und aus anderen Jugendbüchern hinreichend bekannte Szenario von High-School-Feeling, Baseball-Fanatismus, Mobbing wegen Äußerlichkeiten usw. wieder. Aber dennoch steckt hier hinter allem eine Familie, die auf ihre Weise versucht, mit ungewöhnlichen Schicksalsschlägen fertig zu werden. Auch wenn Kassandra an all dem zu zerbrechen droht und wirklich „Mist baut“, muss der Leser ihr doch insgeheim Recht geben und so endet denn die Geschichte auch eher Mut machend.
Ich habe das Buch gerne und mit Spannung gelesen – es ist nicht dick, also eine gute Nachmittagsbeschäftigung. Empfehlen würde ich es ab 13 Jahre.(UP13)
Stichwörter: High-School, Familie, Geheimnis, Tod, Liebe, Schwestern, Tabu, Angst, Erinnerung, Trauma
In Ideen über diese Begriffe verstrickt sich aus gegebenem Anlass die 17jährige Kassandra, als sie versucht herauszufinden, welches dunkle Schicksal sie umgibt. Als sich die Nebel lichten, kommt eine traurige aber befreiende Geschichte zum Vorschein. Erst ist alles unklar, dann gerät alles durcheinander, aber am Ende ist der Weg frei.
Die von einer deutschen Autorin geschriebene spannende Erzählung spielt allerdings auch wieder in Amerika. Sie gibt das übliche und aus anderen Jugendbüchern hinreichend bekannte Szenario von High-School-Feeling, Baseball-Fanatismus, Mobbing wegen Äußerlichkeiten usw. wieder. Aber dennoch steckt hier hinter allem eine Familie, die auf ihre Weise versucht, mit ungewöhnlichen Schicksalsschlägen fertig zu werden. Auch wenn Kassandra an all dem zu zerbrechen droht und wirklich „Mist baut“, muss der Leser ihr doch insgeheim Recht geben und so endet denn die Geschichte auch eher Mut machend.
Ich habe das Buch gerne und mit Spannung gelesen – es ist nicht dick, also eine gute Nachmittagsbeschäftigung. Empfehlen würde ich es ab 13 Jahre.(UP13)
Stichwörter: High-School, Familie, Geheimnis, Tod, Liebe, Schwestern, Tabu, Angst, Erinnerung, Trauma
Donnerstag, 30. Mai 2013
Jürgen Seidel: das Paradies der Täter (cbj 2013)
1. Das Thema des Buches ist zwar im Groben aus den Jugendbüchern der letzten paar Jahre bekannt (Juden in der Zeit des Nationalsozialismus), dennoch ist es aber eine ungewöhnliche Perspektive. Die Handlung spielt in Uruguay und Argentinien, genau in Montevideo, Buenos Aires und La Plata, und da genau in einer deutschen Schule im Jahr 1952. In diese Schule gehen die Kinder der Juden, die dort im Exil leben und die teilweise Furchtbares in der Vergangenheit erlebt haben. Die jüdischen Familien sind nicht mehr vollständig und Erwachsene wie Kinder kämpfen mit den Traumata des Krieges und der Verfolgung und Schlimmerem.
In dieselbe Schule gehen aber auch die Kinder der Nazis, die am Ende des Krieges oder kurz danach über dunkle Schlepperkanäle ebenfalls ins Exil geflüchtet sind. Sie flohen, weil ihnen mit Sicherheit der Prozess gemacht worden wäre, denn sie gehörten zu den Nazischergen und müssen den Tod vieler Millionen Juden verantworten. Zu diesem Kreis gehören Namen wie Mengele, Eichmann u.a. Die Nazifamilien sind meist vollständig und führen in der regel ein gutes Leben, haben Häuer, Fabriken und fühlen meist ganz und gar keine Reue für nichts. Im gegenteil, sie fühlen sich auch hier im Recht.
In dieser Schule, einem Gymnasium, kommt es natürlich zu unerträglichen Auseinandersetzungen, die „Weißen“ kämpfen gegen die „Kippots“. Waffen, Entführungen, mafiotische Verstrickungen sind an der Tagesordnung. Man erfährt auch einiges über die Rolle Perons und seiner Frau Evita in diesem ganzen Getümmel.
Die Hauptperson Tommi Blume befindet sich in verwirrenden Zeiten. Als 17jähriger ist er alt genug, Entscheidungen zu fällen, gegen seine Nazi-Eltern, für die Gruppe der Juden und im Sinne eines sehr couragierten jüdischen Mädchens…. Er lernt Zivilcourage, viel über Medizin und – die Liebe kennen. Es geht um Gruppendruck, Mut, Feigheit, Verantwortung, Freundschaft, Vorurteile und Wertesysteme. Und das alles in gefährlichen und abenteuerlichen Situationen.
Ich fand dieses Buch gut. Es ruft „die Zeit danach“ in Erinnerung und zeigt, dass das nationalsozialistische Gedankengut sehr wohl an verschiedenen Teilen der Welt „überwintern“ kann. Es zeigt, wie wichtig es ist, hinzuhören, sich zu informieren, etwas zu tun, aufzuklären, Position zu beziehen, auch wenn man jung ist. Die andere Seite von Abenteuer ist eben echte Gefahr. Das Buch ist insgesamt spannend, gegen Ende hin natürlich mehr als am Anfang. Im Mittelteil jedoch braucht man als Leser etwas Geduld, weil es ewig dauert, bis Tommi sich zu einer Entscheidung durchringen kann. Und es gibt sehr viele Handlungsstränge, die man als Leser sehr genau auseinanderhalten muss. Allerdings spiegelt das die undurchsichtige Gemengelage der Denkweisen sicher realistisch wieder. Wer sich für Geschichte und Politik und Südamerika interessiert, muss dieses Buch lesen. (UP13)
2. Das Buch „Das Paradies der Täter“ von Jürgen Seidel spielt in Südamerika, wo zuerst die Juden vor den Nazis hin flüchteten und später die Nazis selbst.
Tom Blume ist Sohn eines Nazis und mit ihm und seiner Mutter vor kurzem nach La Plata gezogen. Dort geht er auch in die deutsche Schule. In dieser Schule gibt es zwei Gruppen die „Weißen“, die Kinder der Nazis, und die „Kippot“, die jüdischen Kinder. An seinem ersten Schultag hilft er zufällig den Juden, vielleicht auch weil er sich in ein jüdisches Mädchen, namens Walli verliebt.
Hans Blume, Toms Vater ist schwer krank und liegt jetzt meistens in der eisernen Lunge im Krankenhaus. Toms Mutter hingegen möchte dank einer neuen Freundin zum jüdischen Glauben konvertieren. Tom zwar nicht, aber er lernt von Wallis Vater die jüdische Medizin. Selbst noch als Walli von den Nazis entführt wird.
Ein sehr interessantes Buch über das Leben zwischen Nazis und Juden außerhalb von Deutschland. Weiterhin erinnert mich die Liebe zwischen Walli und Tom an Romeo und Julia, da auch die beiden aus verfeindeten „Familien“ stammen. Wegen dieser anspruchsvolleren Hintergründe und da das Buch auch manchmal etwas brutaler oder trauriger wird, empfehle ich es ab 12. (TH10)
Stichwörter: Argentinien, Uruguay, Südamerika, Nationalsozialismus, 50er Jahre, Zivilcourage, Eichmann, Mengele, Exil
In dieselbe Schule gehen aber auch die Kinder der Nazis, die am Ende des Krieges oder kurz danach über dunkle Schlepperkanäle ebenfalls ins Exil geflüchtet sind. Sie flohen, weil ihnen mit Sicherheit der Prozess gemacht worden wäre, denn sie gehörten zu den Nazischergen und müssen den Tod vieler Millionen Juden verantworten. Zu diesem Kreis gehören Namen wie Mengele, Eichmann u.a. Die Nazifamilien sind meist vollständig und führen in der regel ein gutes Leben, haben Häuer, Fabriken und fühlen meist ganz und gar keine Reue für nichts. Im gegenteil, sie fühlen sich auch hier im Recht.
In dieser Schule, einem Gymnasium, kommt es natürlich zu unerträglichen Auseinandersetzungen, die „Weißen“ kämpfen gegen die „Kippots“. Waffen, Entführungen, mafiotische Verstrickungen sind an der Tagesordnung. Man erfährt auch einiges über die Rolle Perons und seiner Frau Evita in diesem ganzen Getümmel.
Die Hauptperson Tommi Blume befindet sich in verwirrenden Zeiten. Als 17jähriger ist er alt genug, Entscheidungen zu fällen, gegen seine Nazi-Eltern, für die Gruppe der Juden und im Sinne eines sehr couragierten jüdischen Mädchens…. Er lernt Zivilcourage, viel über Medizin und – die Liebe kennen. Es geht um Gruppendruck, Mut, Feigheit, Verantwortung, Freundschaft, Vorurteile und Wertesysteme. Und das alles in gefährlichen und abenteuerlichen Situationen.
Ich fand dieses Buch gut. Es ruft „die Zeit danach“ in Erinnerung und zeigt, dass das nationalsozialistische Gedankengut sehr wohl an verschiedenen Teilen der Welt „überwintern“ kann. Es zeigt, wie wichtig es ist, hinzuhören, sich zu informieren, etwas zu tun, aufzuklären, Position zu beziehen, auch wenn man jung ist. Die andere Seite von Abenteuer ist eben echte Gefahr. Das Buch ist insgesamt spannend, gegen Ende hin natürlich mehr als am Anfang. Im Mittelteil jedoch braucht man als Leser etwas Geduld, weil es ewig dauert, bis Tommi sich zu einer Entscheidung durchringen kann. Und es gibt sehr viele Handlungsstränge, die man als Leser sehr genau auseinanderhalten muss. Allerdings spiegelt das die undurchsichtige Gemengelage der Denkweisen sicher realistisch wieder. Wer sich für Geschichte und Politik und Südamerika interessiert, muss dieses Buch lesen. (UP13)
2. Das Buch „Das Paradies der Täter“ von Jürgen Seidel spielt in Südamerika, wo zuerst die Juden vor den Nazis hin flüchteten und später die Nazis selbst.
Tom Blume ist Sohn eines Nazis und mit ihm und seiner Mutter vor kurzem nach La Plata gezogen. Dort geht er auch in die deutsche Schule. In dieser Schule gibt es zwei Gruppen die „Weißen“, die Kinder der Nazis, und die „Kippot“, die jüdischen Kinder. An seinem ersten Schultag hilft er zufällig den Juden, vielleicht auch weil er sich in ein jüdisches Mädchen, namens Walli verliebt.
Hans Blume, Toms Vater ist schwer krank und liegt jetzt meistens in der eisernen Lunge im Krankenhaus. Toms Mutter hingegen möchte dank einer neuen Freundin zum jüdischen Glauben konvertieren. Tom zwar nicht, aber er lernt von Wallis Vater die jüdische Medizin. Selbst noch als Walli von den Nazis entführt wird.
Ein sehr interessantes Buch über das Leben zwischen Nazis und Juden außerhalb von Deutschland. Weiterhin erinnert mich die Liebe zwischen Walli und Tom an Romeo und Julia, da auch die beiden aus verfeindeten „Familien“ stammen. Wegen dieser anspruchsvolleren Hintergründe und da das Buch auch manchmal etwas brutaler oder trauriger wird, empfehle ich es ab 12. (TH10)
Stichwörter: Argentinien, Uruguay, Südamerika, Nationalsozialismus, 50er Jahre, Zivilcourage, Eichmann, Mengele, Exil
Kieran Larwood: Freaks - in geheimer Mission (chickenhouse 2013)
Text-Inhalt: In dem Buch geht es um eine ungewöhnliche Truppe, die versucht, das Verschwinden mehrerer armer Kinder aufzuklären.
Sheba ist ein Wolfsmädchen und lebt seit sie denken kann in einer Freakshow. Am Anfang des Buches wird sie zusammen mit einem zweiköpfigen Schaf von einer Freakshow zu einer anderen verkauft. So sieht sie auch die Stadt London zum ersten Mal. Bei ihrem ersten Auftritt in der neuen Freakshow freundet sie sich mit einem Mädchen an, welches sich heimlich in die Show geschlichen hat. Als diese kurze Zeit später verschwindet, bitten ihre Eltern die Freaks um Hilfe.
Auf der Suche nach dem Mädchen/den Kindern stolpert Sheba über die Spuren ihrer eigenen Vergangenheit und findet nach und nach sogar Dinge über ihre Familie heraus.
Einschätzung: Dieses Buch ist bis auf vereinzelte Ausnahmen sehr gut und auch spannend geschrieben. Ich denke jedoch, dass die Idee nicht die aller neuste ist, denn seltsame Detektive und Detektivgruppen gibt und gab es auch immer wieder. Diese Gruppen sind gerade wegen ihrer Besonderheiten, wie auch hier, so erfolgreich und ergänzen sich perfekt. Doch dies ist kein Grund dieses Buch nicht weiter zu empfehlen. Deshalb denke ich, dass man das Buch ab 8 lesen kann, da es für jüngere zu brutal bzw. traurig ist.(TH9)
Sheba ist ein Wolfsmädchen und lebt seit sie denken kann in einer Freakshow. Am Anfang des Buches wird sie zusammen mit einem zweiköpfigen Schaf von einer Freakshow zu einer anderen verkauft. So sieht sie auch die Stadt London zum ersten Mal. Bei ihrem ersten Auftritt in der neuen Freakshow freundet sie sich mit einem Mädchen an, welches sich heimlich in die Show geschlichen hat. Als diese kurze Zeit später verschwindet, bitten ihre Eltern die Freaks um Hilfe.
Auf der Suche nach dem Mädchen/den Kindern stolpert Sheba über die Spuren ihrer eigenen Vergangenheit und findet nach und nach sogar Dinge über ihre Familie heraus.
Einschätzung: Dieses Buch ist bis auf vereinzelte Ausnahmen sehr gut und auch spannend geschrieben. Ich denke jedoch, dass die Idee nicht die aller neuste ist, denn seltsame Detektive und Detektivgruppen gibt und gab es auch immer wieder. Diese Gruppen sind gerade wegen ihrer Besonderheiten, wie auch hier, so erfolgreich und ergänzen sich perfekt. Doch dies ist kein Grund dieses Buch nicht weiter zu empfehlen. Deshalb denke ich, dass man das Buch ab 8 lesen kann, da es für jüngere zu brutal bzw. traurig ist.(TH9)
Freitag, 24. Mai 2013
Thomas Mielke: Gilgamesch-König von Uruk (Bastei Lübbe 1998)
„Gilgamesch – König von Uruk“ von Thomas R. P. Mielke ist ein Roman, der den Gilgamesch-Epos neu aufleben lässt, welcher vor ca. 5000 Jahren im Land der Sumerer
spielt.
Es ist ein Buch über den Umbruch von der Zeit der großen Muttergöttin zu der Zeit der vielen Götter, die Schwäche des Menschen und dessen ewige Suche
nach dem Sinn des Lebens.
Gilgamesch wächst als Gärtnerbursche ohne Vater oder Mutter in Kisch auf. Als er mit den anderen jungen Männern in den Krieg ziehen will, soll er erst als Königsopfer
geopfert werden, doch er tut etwas unglaubliches: er weigert sich und zieht dann doch mit gegen Uruk in den Krieg.
Dort angekommen erfühlt sich eine alte Prophezeiung und Gilgamesch wird der rechtmäßige König von Uruk, denn er erbt den Thron von seinem Großvater.
Er, der zu zwei dritteln Gott ist, verstört aber zuerst das Volk, weil er innerhalb eines Jahres eine neue riesige Mauer um Uruk erbauen will oder besser gesagt muss. Und
seine Vorfahren, die Götter sind ihm auch nicht immer freundlich gesinnt.
Einschätzung: Ein Buch, welches auf wundervolle Art und Weise Fantasie, Historie und Mythologie vereint und welches man sogar gleich noch mal lesen könnte. Wegen des hohen Anspruchs empfehle ich
es aber erst ab 14. (TH9)
Mittwoch, 22. Mai 2013
Jill Hathaway: Slide- Durch die Augen eines Mörders (FJB 2012)
Text-Inhalt: Vee hat Narkolepsie, das bedeutet, es kann ihr passieren, vom einen auf den anderen Moment plötzlich einzuschlafen. Egal wo sie ist. Medikamente dagegen gibt es zwar, doch sie helfen nicht, deshalb schluckt Vee heimlich Koffeintabletten, um überhaupt wachbleiben zu können.Und als wäre das nicht schon schlimm genug, kommt dazu noch ein Problem: Wenn sie Sachen berührt, auf denen Menschen einen emotionalen Abdruck hinterlassen haben, dann kann es sein, dass sie, wenn sie schläft, mit ihrer Seele in den Körper der Person wandert, die den Abdruck auf dem Gegenstand hinterlassen hat. Sie sieht also, was diese Personen machen, erlebt es mit, kann aber nichts daran ändern. Doch eines Nachts sieht sie, wie die beste Freundin ihrer Schwester Mattie, Sophie, tot auf dem Bett liegt. Und Sie, Vee, hat das Messer in der Hand.Das bedeutet, dass sie in die Person gewandert ist, die Sophie umgebracht hat. Alle glauben, dass es Selbstmord gewesen ist, doch Vee weiß es besser. Dann stirbt auch noch ein zweites Mädchen und Vee weiß: Als Nächstes ist ihre Schwester an der Reihe. Wer ist der Mörder? Die Zeit drängt, doch wenigstens hat sie Zane, der zu ihr steht. Oder?
Einschätzung: Ein spannendes und fesselndes Buch, das bis zur letzten Sekunde in Atem hält. Das medizinische Problem verbunden mit der übersinnlichen Fähigkeit des Wandelns ist sehr gut geschildert und ich finde es auch gut, dass Vee nicht so eine perfekte Familie hat, denn so gibt es dadurch auch noch mehr Spannung. Und es hat ein ganz unerwartetes Ende...Auf jeden Fall ein gutes Buch, weiter zu empfehlen für alle ab 12, da es ja auch um Mord geht und jüngere es vielleicht noch nicht lesen sollten. (JB11)
Einschätzung: Ein spannendes und fesselndes Buch, das bis zur letzten Sekunde in Atem hält. Das medizinische Problem verbunden mit der übersinnlichen Fähigkeit des Wandelns ist sehr gut geschildert und ich finde es auch gut, dass Vee nicht so eine perfekte Familie hat, denn so gibt es dadurch auch noch mehr Spannung. Und es hat ein ganz unerwartetes Ende...Auf jeden Fall ein gutes Buch, weiter zu empfehlen für alle ab 12, da es ja auch um Mord geht und jüngere es vielleicht noch nicht lesen sollten. (JB11)
Abonnieren
Posts (Atom)