1) Das Buch hier ist wieder mal ein Beispiel dafür, dass es sich lohnt, wie die Amerikaner das Creative Writing pushen. Der Autor des Buches ist ganze 23 Jahre alt. Dies ist sein erstes Buch. Es ist außerordentlich gelungen.
Die Story ist unwahrscheinlich: Ein 17jähriger entführt seinen gerade geborenen Sohn und tourt mit ihm durch zwei Bundesstaaten. Natürlich unter Verfolgung der Polizei. Alles, was auf solchen Flucht-Dramen passiert, das passiert auch hier (kein Benzin, kein Geld, Auto springt nicht an, wenn die Polizei grad schon um die Ecke biegt etc.), aber das Fluchtteam, das sich um Freund und junge Mutter vergrößert, schafft es immer wieder. Man liest so atemlos, wie die Jugendlichen durch die Gegend heizen.
Natürlich steht aber die Flucht, die sich über nur zwei Tage erstreckt, nur scheinbar im Vordergrund. Denn vieles ist unwahrscheinlich und wird auch nicht detailliert zu Ende erzählt. Jedem Leser wird aber bald klar, dass die einzelnen Stationen nur die Folie sind, um den Gedanken über Sinn und Nicht-Sinn unserer Existenz zu den verschiedenen Momenten im Universum Raum zu geben. Und damit outet sich das Buch als das, was es ist: Ein Philosophiebuch. Mit einer witzigen und schlagfertigen Sprache, die Jugendliche ganz sicher interessiert, werden hier die einzelnen philosophischen Schulen transparent gemacht. Und man kann gar nicht aufhören zu lesen. Ich bin begeistert. Unbedingt zu empfehlen ab 13 Jahren. (UP 13)
2) In dem Buch geht es um einen 18-Jährigen der seinen zur Adoption freigegebenen Sohn entführt und den nach den Sinn des Lebens sucht.
Ich habe dieses Buch nicht komplettgelesen, da ich das Buch nicht richtig verstehen habe. Es ist gut geschrieben und ich würde es 13/14 Jährigen emfehlen. (E&L8)
Mittwoch, 25. Februar 2015
Dienstag, 17. Februar 2015
Lizzy Hollatko: Der Sandengel (Jungbrunnen 2014)
Text-Inhalt: Rut, Liv, Fee und Emma sind eigentlich vier ganz normale Mädchen. Sie leben mit ihrer Mutter, einer Künstlerin, am Rand einer großen Stadt in Südafrika. Manchmal, wenn das Geld vorne und hinten nicht reicht, dann gehen sie mit den Bildern ihrer Mutter in die Häuser reicher weißer Leute und versuchen, einige der Bilder zu verkaufen. In diesen Häusern leben auch farbige Bedienstete und den Mädchen fällt schnell auf, dass diese Bediensteten weit weniger Wert sind als Menschen weißer Hautfarbe, selbst wenn diese Menschen nicht besonders reich sind (so wie die Mädchen). Auch wenn die Mädchen vielleicht mehr mit den Farbigen gemeinsam haben, als mit den Angehörigen der Oberschicht, so besteht doch die eindeutige Barriere durch die Hautfarbe. Die Farbigen müssen sie mit "Mies" bzw. "Kleinmies" anreden und jeder Sympathisationsversuch führt zu Gerüchten und Abneigung durch die Oberschicht. Die Mutter der Mädchen, die in Europa aufgewachsen ist, versucht, ihren Kindern ein anderes, von Toleranz und Offenheit geprägtes Menschenbild zu vermitteln. Doch das wird bei den Menschen, für die sie malt, nicht toleriert.
Einschätzung: Das Buch hat mir sehr gut gefallen, da man "aus erster Hand" etwas über die Apartheid erfährt. Es ist nicht so, wie man es aus den typischen Geschichtsbüchern kennt, sondern beschreibt, wie Kinder die Ausgrenzung einer bestimmten Gruppe von Menschen erfahren. Dadurch, dass viele Situationen, die für Angehörige der Oberschicht selbstverständlich sind, von den Mädchen kritisiert werden bemerkt man, wie allgegenwärtig die Ausgrenzung der Farbigen während der Apartheid war und wie wenige es gewagt haben, sich dem entgegen zu stellen. Dennoch zeigt das Buch, dass auch ein einzelner durch seine kleinen Taten etwas bewegen kann, und sei es nur in einem anderen Menschen. Man kann der Geschichte gut folgen und der Stil ist flüssig und leicht zu lesen. Deshalb würde ich das Buch für Leser/innen ab 11 Jahren weiterempfehlen. (JB13)
Einschätzung: Das Buch hat mir sehr gut gefallen, da man "aus erster Hand" etwas über die Apartheid erfährt. Es ist nicht so, wie man es aus den typischen Geschichtsbüchern kennt, sondern beschreibt, wie Kinder die Ausgrenzung einer bestimmten Gruppe von Menschen erfahren. Dadurch, dass viele Situationen, die für Angehörige der Oberschicht selbstverständlich sind, von den Mädchen kritisiert werden bemerkt man, wie allgegenwärtig die Ausgrenzung der Farbigen während der Apartheid war und wie wenige es gewagt haben, sich dem entgegen zu stellen. Dennoch zeigt das Buch, dass auch ein einzelner durch seine kleinen Taten etwas bewegen kann, und sei es nur in einem anderen Menschen. Man kann der Geschichte gut folgen und der Stil ist flüssig und leicht zu lesen. Deshalb würde ich das Buch für Leser/innen ab 11 Jahren weiterempfehlen. (JB13)
Freitag, 13. Februar 2015
Non Pratt: Fuck you Leben! (dtv 2014)
Text-Inhalt: Hannah, 15 und schwanger, trifft auf Aaron, Lehrerkind und neu in der Klasse. Er ist ein Außenseiter und sie ist zuerst nicht sonderlich interessiert an ihm. Als sie jedoch erfährt, das sie schwanger ist, wird er immer wichtiger in ihrem Leben, da er sich als der Vater des Kindes ausgibt und immer zu ihr steht. Sie werden beste Freunde und stehen die Schwangerschaft gemeinsam durch.
Einschätzung: Ein bemerkenswertes Buch, es ist ein sehr heikles Thema in ein gutes Buch verpackt. Ich kann es nur weiterempfehlen! (LW9)
Einschätzung: Ein bemerkenswertes Buch, es ist ein sehr heikles Thema in ein gutes Buch verpackt. Ich kann es nur weiterempfehlen! (LW9)
Eoin Colfer: WARP - Der Quantenzauberer (Loewe 2014)
Das neue Buch des Artemis-Fowl-Autors, Eoin Colfer, „WARP - Der Quantenzauberer“.
Text-Inhalt: Chevie Savano ist FBI-Junior-Agentin. Nach einem missglückten Auftrag wird sie nach London zum WARP-Projekt versetzt. Sie soll dort auf eine seltsame Metallkapsel aufpassen, auch wenn sie nicht weiß warum. Eines Tages kommen ein Mann und ein Junge aus der Kapsel und der Mann stirbt. Nun erfährt Chevie, dass es sich bei der Kapsel um eine Zeitreise-Maschine handelt.
Circa 100 Jahre vorher versucht ein ehemaliger Showzauberer und nun Auftragskiller seinen Lehrling dazu zu bringen einen Mann zu ermorden, aber der Mann löst sich mit seinem Lehrling in orangene Funken auf. Nun wartet der Showzauberer darauf das die Magie wieder kommt. Als tatsächlich Männer auftauchen tötet er fast alle und reist mit dem letzten in die Zukunft. Auf dem Weg in die Zukunft verschmelzen diese beiden Männer und Agentin Savano und der Lehrling haben nun das Problem, dass der Showzauberer die Weltherrschaft in der einen oder anderen Zeit haben will und sie es nun verhindern müssen.
Einschätzung: Ein wirklich spannendes Buch. Eoin Colfer hält seinen hohen Standard und macht auch neugierig auf einen weiteren Teil. (TH11)
Die Begabte - Die Magie der tausend Welten (penhaligon 2014)
Ein neues fantasievolles Buch von Trudi Canavan - „Die Begabte - Die Magie der tausend Welten“.
Text-Inhalt: Ein junger Student der Geschichte und der Magie, mit Namen Tyen, findet bei einer Ausgrabung ein Buch, welches er zuerst vor der Akademie verschweigt. Als es heraus kommt muss er fliehen, letztendlich sogar aus seiner die industrialisierten und Magie verlierenden Welt.
In einer anderen Welt lebt ein Mädchen, namens Rielle, sie verbirgt schon seit sie ein kleines Mädchen war das sie Magie oder besser die Abwesenheit von Magie wahrnehmen kann, da ihre Mutter sie in eine der Wohlhabeneren Familien einheiraten lassen will. Auf dem Rückweg von der Tempelschule wird sie eines Tages von einem Befleckten, also jemanden der Magie ohne die zugehörigen Reinigungsrituale der Priester ausführt kurz Magie ausübt obwohl er kein Priester ist, gefangen genommen. Ihr gelingt es die Priester auf ihre Notlage aufmerksam zu machen und beschließt schließlich selbst Magie zu erlernen, um die Priester zu derjenigen zu führen, welche anderen Magie beibringt, allerdings ohne das Wissen der Priester.
Einschätzung: Ein einfallsreiches und kreativ gestaltetes Buch, das jeden Leser sofort in eine ihm völlig fremde Welt voller Magie entführt. Wie von Trudi Canavan gewohnt liefert sie auch mit dem ersten Teil der Triologie „Die Magie der tausend Welten“, „Die Begabte“ erstklassige Fantasy-Literatur. Ein Blick in eines ihrer Bücher eröffnet jedem Welten voller Magie und Spannung. (TH11)
Text-Inhalt: Ein junger Student der Geschichte und der Magie, mit Namen Tyen, findet bei einer Ausgrabung ein Buch, welches er zuerst vor der Akademie verschweigt. Als es heraus kommt muss er fliehen, letztendlich sogar aus seiner die industrialisierten und Magie verlierenden Welt.
In einer anderen Welt lebt ein Mädchen, namens Rielle, sie verbirgt schon seit sie ein kleines Mädchen war das sie Magie oder besser die Abwesenheit von Magie wahrnehmen kann, da ihre Mutter sie in eine der Wohlhabeneren Familien einheiraten lassen will. Auf dem Rückweg von der Tempelschule wird sie eines Tages von einem Befleckten, also jemanden der Magie ohne die zugehörigen Reinigungsrituale der Priester ausführt kurz Magie ausübt obwohl er kein Priester ist, gefangen genommen. Ihr gelingt es die Priester auf ihre Notlage aufmerksam zu machen und beschließt schließlich selbst Magie zu erlernen, um die Priester zu derjenigen zu führen, welche anderen Magie beibringt, allerdings ohne das Wissen der Priester.
Einschätzung: Ein einfallsreiches und kreativ gestaltetes Buch, das jeden Leser sofort in eine ihm völlig fremde Welt voller Magie entführt. Wie von Trudi Canavan gewohnt liefert sie auch mit dem ersten Teil der Triologie „Die Magie der tausend Welten“, „Die Begabte“ erstklassige Fantasy-Literatur. Ein Blick in eines ihrer Bücher eröffnet jedem Welten voller Magie und Spannung. (TH11)
Ulrike Leistenschneider: Nashörner haben auch Gefühle. Der peinlichste Liebesbrief geht weiter (Kosmos 2014)
Text-Inhalt: In dem Buch geht es um ein Mädchen das Lea heißt und die einen Liebesbrief an einen Jungen der Jan heißt schreibt. Das ganze Buch ist quasi der Liebesbrief und sie erzählt Jan halt immer was ihr immer so alles passiert in dem Liebesbrief. Sie will halt mit ihm zusammenkommen aber sie muss sich an die Regeln ihrer BFF Pinky halten. Diese ist aber ein Jahr älter als Lea und hat schon einen Freund. Ob Lea wohl auch einen Freund findet?... Und ob der Freund wohl Jan ist?...
Einschätzung: Ich finde das Buch sehr gut weil es lustig geschrieben ist und einen nie langweilig wird beim Lesen. (ES6)
Einschätzung: Ich finde das Buch sehr gut weil es lustig geschrieben ist und einen nie langweilig wird beim Lesen. (ES6)
Michelle Harrison: Schlaf nicht ein (Loewe 2014)
Beschreibung: Seit einem schrecklichen Unfall bei dem Elliott für einige Minuten klinisch tot war, versucht er mit allen Mitteln nicht einzuschlafen. Denn sobald er schläft, passieren unheimliche Dinge. Er kann sich nicht bewegen und spürt Schatten, die sich um ihn herum bewegen. Als er einen Job in einem Freilichtmuseum annimmt, verliebt er sich in Ophelia, doch ein Toter verschlimmert die Lage erheblich, denn er versucht Besitz von Elliotts Körper zu ergreifen…
Meinung: Der Titel passt zum Buch, denn beim Lesen heißt es wirklich „Schlaf nicht ein!!“. Es ist ziemlich langweilig und das zieht sich über Kapitel hinweg, was nach kurzer Zeit keinen Spaß mehr macht. Die Idee zum Buch ist nicht schlecht, aber diese Wendung zum Ende, passt irgendwie nicht in die Geschichte. Ich würde es nur jemanden empfehlen, der viel Geduld hat und nicht so schnell gelangweilt ist. Ab 14 Jahren (CJN8)
Meinung: Der Titel passt zum Buch, denn beim Lesen heißt es wirklich „Schlaf nicht ein!!“. Es ist ziemlich langweilig und das zieht sich über Kapitel hinweg, was nach kurzer Zeit keinen Spaß mehr macht. Die Idee zum Buch ist nicht schlecht, aber diese Wendung zum Ende, passt irgendwie nicht in die Geschichte. Ich würde es nur jemanden empfehlen, der viel Geduld hat und nicht so schnell gelangweilt ist. Ab 14 Jahren (CJN8)
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